Darsteller

Winnetou
Old Shatterhand/Charley
Santer
Intschu tschuna
Nscho-tschi
Klekih-petra

Tangua/Mr. Henry
Sam Hawkens
Dick Stone
Will Parker
Señorita Miranda/Kliuna-t-ai (Halbmond)

Die Taube des Westens
Rattler
Bancroft
Wheeler
Marcy
Singende Apachin
Geigenspieler
Flötistin

Emmy
Billy

Stuntman

In weiteren Rollen

Riggs
Bao (Kiowa)
Pida (Kiowa)
Metan Akva (Kiowa)
Gehörlose Apachin
Nancy
Nicolas Koechlin
Kliuna-ai (Vollmond)
Apachenmädchen Lilly
Kinder

 

Ueli Brunner
Michael Eberle
Andy Niederberger
Bruno Niederberger
Sandra Beck
Alexandra Schumann
Karl Krummenacher
Sarah Ronner
Lilly Frank
Matis Furrer, Sven Huber, Andrin Matter, Julia Hess, Nanuk Ronner, Yara Ronner

Saloon-Girls

Tina Frank, Alexandra Schumann, Carmen Blessing, Lydia Businger, Sandra Kohler, Sarah Käslin

Reiter

Karl Krummenacher, Tina Frank, Esther Haas, Alois Mathis, Alexander Pilch, Urs Würsten, Heike Neumann, Regula Odermatt, Erik Scheurer

Komparsen

Fränzi Allemann, Josef Aschwanden, Bruno Britschgi, Vera Buenzli, Beatrice Feer, Esther Haas, Kurt Hartmann, Heinz Honauer, Mara Huber, André Hunziker, Pascal Hürlimann, Annie Infanger, Ruth Infanger, Jacqueline Joller, Verena Käslin, Sandra Kohler, Elly Küffer, Alois Mathis, Susanne Matterne, Angelo Melotti, Peter Müller, Alois Niederberger, Caroline Odermatt, Ria Odermatt, Bea Portmann, Pan Ronner, Sarah Ronner, Marco Schäfer, Didi Scheurer, Thomas Schmid, Anabel Steinmann, Josef Suppiger, Johanna Ullrich, Max Vonlaufen, Toni Waser, Caro Willimann, Hanni Zuppinger, Romeo Zuppinger

Tom Volkers

Winnetou

Tom Volkers ist Winnetou von klein auf – und dies mit Leib und Seele. Im Alter von fünf Jahren befragt, was er denn später beruflich einmal werden wolle, war seine Antwort: Indianer-Schauspieler. Schon vor 15 Jahren stand er als Jung-Winnetou mit Pierre Brice und dessen Filmpartner und Langzeit-Winnetou von Bad Segeberg, Gojko Mitic, auf der Bühne. Aus dem Schatten der beiden Alt-Winnetous getreten, wurde er von vielen als Nachfolger angesehen. Eine bemerkenswerte Besonderheit: Tom Volkers spielte diese Rolle bereits auf vier verschiedenen Bühnen. Er brillierte jedoch nicht nur als edler Apachenhäuptling, sondern u.a. als Arzt Dr. Witt in «Der Neu-Rosenkavalier», als falsche Tante in der Mutter aller Verwechslungskomödien «Charleys Tante», als trottelig-komischer Eugen in «Pension Schöller», in «Die Feuerzangenbowle» oder «Der Hexenschuss». Ausserdem moderierte Tom Volkers zahlreiche Show-Events (z.B. die Queen-Revival-Tournee «The Great Pretender», (Schlager)-Galas u.v.m.).
Jetzt steht das neue Vorhaben in Engelberg vor der Tür und damit seine Paraderolle des «Winnetou» auf dem Spielplan.
Tom Volkers ist zudem Mitgründer und Geschäftsführer der Western OpenAir & Theater GmbH mit Sitz in Immensee, SZ. Gemeinsam mit einem starken Ensemble, bestehend aus lokalen Spezialisten und bekannten Grössen aus Regie und Schauspiel, soll der Karl-May-Spirit nun auch im Herzen der Schweiz nicht nur für Fans und Touristen mehr Raum erhalten. Neben dem Schauspiel ist Tom Volkers ein erfahrener Management-Trainer.

Christoph Kottenkamp

Old Shatterhand / Charley

Schon bald reitet Christoph Kottenkamp an der Seite von Winnetou durch die Engelberger Bergwelt. Einem breiten Publikum ist er bekannt als Theater-, Kino- und vor allem als Fernsehschauspieler. Der vielseitige Darsteller hat sich in den letzten Jahren mit Serien wie «Verbotene Liebe», «In aller Freundschaft» und «Küstenwache» einen Namen gemacht. Hierzulande besonders bekannt ist der gebürtige Hesse als Steffen Feldhusen aus der ARD-Telenovela «Rote Rosen», die auch im Schweizer Fernsehen ausgestrahlt wird. Für weitere Fernsehsender stand er unter anderen für Produktionen wie «Verliebt in Berlin», «Unser Charly», «Soko Wismar», «Doppelter Einsatz», «Grossstadtrevier», «Tatort» und «Wolffs Revier» sowie den SAT-1-Fernsehfilm «Sind denn alle Männer Schweine?» und die ZDF-Romanverfilmung «Emilie Richards: Sehnsucht nach Neuseeland» vor der Kamera. Als Mitglied der Shakespeare Company Berlin spielte Christoph Kottenkamp die Hauptrolle des Orlando in der Theaterproduktion «Wie es euch gefällt». Mit «Unsere kleine Stadt» tourte er durch Deutschland, Österreich und die Schweiz. Im Kammermusiksaal der Philharmonie Berlin trat Christoph Kottenkamp in der Strauss-Oper «Ariadne auf Naxos» auf. Im Kino war er unter anderen in den Filmen «White Lies» und «Short Cut to Hollywood» zu sehen.
Christoph Kottenkamp absolvierte seine Schauspiel- und Gesangsausbildung in Berlin und New York.

Sven Furrer

Santer

Viele behaupten, dass sie «Winnetou» buchstabieren konnten, noch bevor sie das Alphabet auf die Reihe bekamen. Sven Furrer kann mit Fug’ und Recht behaupten, dass er seit Kindesbeinen ein glühender Verehrer der Karl-May-Figuren ist. Das Zimmer tapeziert mit Winnetou-Postern, die Wand behängt mit einem Pferdeschweif für die leichte Brise der weiten Welt des Wilden Westens. So träumte sich Sven Furrer als Junge in die endlosen Jagdgründe der Prärie. Die vergilbten Heldenmotive abgehängt und den hartnäckigen Pferdeduft aus den Zimmerwänden gelüftet, liess sich Sven Furrer zum kaufmännischen Angestellten und darauf zum Lehrer ausbilden. Schon bald zog es ihn zum Fernsehen – erst zu Tele 24, dann als Kulturredaktor zum Schweizer Fernsehen (next, Hotel B., B. Magazin und Kulturplatz), wo er alsbald als Macher und Schauspieler der Sketch-Show «Edelmais & Co.» bekannt wurde und seitdem mit René Rindlisbacher als Duo durchs Land tourt. 2011 folgt eine Tournee mit dem Circus Knie, 2013 wird «Edelmais» mit dem Prix Walo ausgezeichnet. 2015 moderierte Furrer für SRF eine 6teilige Reisedokumentation durch Australien.
Das mittlerweile dritte Bühnenprogramm des Comedy-Erfolgsduos heisst «Edelmais… einmal Meer!». Die Sommerpause nutzt Sven Furrer, um auf Solopfaden seiner Schauspielpassion zu frönen. Auf den ersten Blick mag die Rollenwahl als Schurke Santer überraschen. Doch der Wechsel vom lustigen Bühnenprofi zum listigen Bösewicht ist für Sven Furrer kein Widerspruch. Im Gegenteil: Der ausgebildete Schauspieler (u.a. mit Hauptrollen in den Theaterproduktionen «Bräker» und «Schattegäng») liebt die Herausforderung der unterschiedlichen Charaktere. Mit rauchendem Colt durch die Prärie zu galoppieren – bei «Winnetou 1» wird der Bubentraum des vierfachen Familienvaters real.

www.edelmais.ch

Giso Weissbach

Klekih-petra

Giso Weissbach ist ein Urgestein der deutschsprachigen Film-, Fernseh- und Theaterlandschaft. Sein Handwerk erlernte er von der Pike auf durch die Ausbildung an der staatlichen Schauspielschule Berlin. Verschiedenste Bühnenengagements folgten, u.a. in Weimar, zahlreiche Rollen in Kino und Fernsehfilmen (z.B. «Das Wunder der Liebe» mit Ruth Maria Kubitschek), Hauptrollen in mehreren Polizeirufen und in Fernsehserien. Er hatte grosse Auftritte als Sänger und in Musicals. So spielte Giso Weissbach u.a. den Operndirektor im «Phantom der Oper» auf Europatournee 1996-1998; mehrere Gastspiele führten ihn damit auch in die Schweiz, wo ihn das Publikum begeistert feierte. Als «Grand Charmeur» beschrieb «Das Magazin» den Schauspieler und Sänger. In Rollen, die genau diese Ausstrahlung verlangen, erlebte und liebte ihn auch sein Publikum. Die Liebe zum Schauspiel wurde dem im Erzgebirge geborenen Kind offensichtlich schon in die Wiege gelegt. Nachzulesen in seinem Buch «Weil ich ein Sonntagskind bin». Er spielte eine Hauptrolle im letzten grossen Western deutschsprachiger Produktion «Der Scout», gedreht in den 1980er Jahren mit einer Herde von fast 1000 Pferden! Und weil er ein Sonntagskind ist, gelang es ihm, trotz manchen Widerstands und manch ernüchternder Erfahrung, seinen Traumberuf zu ergreifen. Keine Epoche seines Lebens, über die er nicht eine kuriose Geschichte zu erzählen hat.
In Engelberg führt Giso Weissbach Regie und ist auf der Freilichtbühne als Klekih-petra, der bei den Apachen lebende deutsche Lehrer, zu sehen.

www.gisoweissbach.de

Alejandra Cardona

Nscho-tschi

Alejandra Cardona spielt an den Karl-May-Freilichtspielen in Engelberg Nscho-tschi. Die Darstellung der Schwester Winnetous ist für die gebürtige Kolumbianerin jedoch mehr als nur eine Rolle. Während längerer Zeit hat sie bei einem Indianervolk in Südamerika gelebt und so viel über die Lebens- und Denkweise der Ureinwohner gelernt. Eine Erfahrung, die sie sehr beeindruckt hat und die sie auch in ihr Schauspiel auf der Freilichtbühne einbringen möchte.
Die erfahrene Film- und Theater-Schauspielerin wohnt in Zürich und hat in den vergangenen Jahren in mehreren Produktionen mitgewirkt – u.a. am Schauspielhaus Zürich («Das doppelte Lottchen», «Die heilige Johanna der Schlachthöfe», «Ödipus und seine Kinder»), am Maxim Theater Zürich sowie am Theater Basel («Médée»). Dazu kamen verschiedene Engagements in Kino-, Fernseh- und Kurzfilmen wie «Goliath», «Die schweigenden Blumen», «Borcherts Fall», «Schweizer Helden», «Irina im Wunderland» und «Zitrus».

www.alejandracardona.com

Walter Küng

Intschu tschuna

Nach der Ausbildung zum Schauspieler in Zürich und am Reinhard Seminar in Wien arbeitete Walter Küng am Stadttheater Bern, am Theater Basel, dem Schauspielhaus Zürich, sowie an vielen Bühnen in Deutschland und Österreich unter der Regie von Karin Henkel, Hansgünther Heyme, Volker Lösch, Volker Hesse, Sabine Boss, Robert Hunger-Bühler, Hans Man in’t Veld, Elias Perrig u.a.m. Wichtige künstlerische Impulse bekam er in der Produktion «Arbeit macht frei», einer Produktion mit dem Akko Theater Center in Israel. Daneben war und ist Walter Küng in vielen bekannten Schweizer Filmproduktionen zu sehen. Mit dem Projekt «Hotel offen» in den Räumen der Bäderhotels Verenahof in Baden gelang ihm als Regisseur eine künstlerisch wichtige und auch international viel beachtete Arbeit.

Regelmässige Zusammenarbeiten mit unterschiedlichen Orchesterformationen, z.B. dem argovia philharmonic, dem Carmina Streichquartett und Jazzformationen, bereichern sein Arbeitsfeld. In den vergangenen Jahren arbeitete Walter Küng vorwiegend am Konzert Theater Bern, am Saarländischen Staatstheater in Saarbrücken und in freien Produktionen in Deutschland und der Schweiz. Seit 2014 ist Walter Küng Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste im Bereich «Performing Arts – Ausbildung von Schauspielerinnen und Schauspieler».

Velia Krause

Señorita Miranda / Kliuna-ai

Als 9-Jährige konnte Velia Krause die Rollentexte ihrer Mutter Irmelin perfekt auswendig – ebenso die Lieder der Stücke. Bereits als 16-Jährige drehte sie einen Fernsehfilm und kurz darauf einen «Polizeiruf 110». Nach dem Schauspielstudium an der Hochschule in Leipzig folgten Theaterengagements mit unzähligen Rollen im Schauspiel, Musical, Märchen, Nachtrevue und Krimis. Sie feierte Erfolge bei den Berliner Stachelschweinen im politischen Kabarett und im weltberühmten Berlin-Musical «Linie 1». Auch vor der Kamera macht Velia eine «jute Fijur» – u.a. in «Doppelter Einsatz – Berlin», «In aller Freundschaft», «Alles was zählt». Mit ihrem «Kapital», der Stimmen-Vielfalt, tritt sie auch als Chansonette auf und synchronisiert Serien wie «Orange is the new black», «Emergency Room» u.v.a.

www.veliakrause.de

Eva Holzapfel

Die Taube des Westens

Eva Holzapfel studierte an der Hochschule für Musik in Würzburg. Noch während der Studienzeit wurde sie Preisträgerin des Richard Wagner-Verbandes in Bayreuth, hinzu kamen Gastengagements an der Kammeroper Wien und dem Würzburger Stadttheater (als Venus in «Orpheus in der Unterwelt»). Nach dem Studium erhielt Eva Holzapfel übergangslos ein Festengagement in Würzburg. Sie debütierte als Cagliari in «Wiener Blut», spielte Despina in «Cosi fan tutte», Pamina in «Die Zauberflöte» und Giulietta in «Hoffmanns Erzählungen». Es folgten Engagements als Sängerin und Schauspielerin an Bühnen in Giessen, München und am Raimundtheater in Wien. Darüber hinaus sang sie regelmäßig in Messen und Oratorien der Wiener Symphoniker. Eva Holzapfel war Darstellerin in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, u.a. bei SOKO 5113 in «Boazn-Blues» (ZDF), in «Schöne G’schichten», «Vater wider Willen», «Dr. Schwarz und Dr. Martin» sowie in «Aktenzeichen XY ungelöst», in «Die Fälle des Prof. Capellari», in einer Folge «Die Rosenheim Cops», «Im Namen der Gerechtigkeit», «Dahoam is dahoam» und in der SAT-1-Produktion «Das Schwiegermonster» sowie als Klavierdouble für die Schauspielerin Elisabeth Schwarz in «Polizeiruf 110» (geplanter Sendetermin Mai 2017). Als Model war Eva Holzapfel in zahlreichen Werbespots zu sehen, u.a. für Lenor, Dixan und Mon Chéri, Gabor-Schuhe, Zürich-Tourismus und Bosch. Eva Holzapfel modelte für Avandeo-Designermöbel, den TV-Sender SIXX, Nivea, DM-Markt, MÖMAX, die Schifffahrtslinie Hurtigruten sowie für ZEISS-Optik.
Am Filmfestival Madrid 2015 war Eva Holzapfel für ihre Rolle in «Manie» als beste Nebendarstellerin in einem ausländischen Film nominiert.

www.eva-holzapfel.de

Pit Anders

Sam Hawkens

Karl May und Pit Anders – das passt! In Dresden und später in Radebeul, dem Wohn- und Wirkungsort Karl Mays, aufgewachsen, wandelt er wieder auf den Spuren des deutschen Erfolgsautors: In Engelberg spielt und lebt Pit Anders die Rolle des allseits beliebten und kauzigen Sam Hawkens.
Von 1983 bis 1987 studierte der Sachse Schauspiel an der Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch Berlin» in Rostock. Sein erstes Engagement führte ihn von 1987 bis 1990 ans Theater Stralsund. Danach arbeitete er bis 1993 als Schauspieler und Regisseur an den Uckermärkischen Bühnen in Schwedt. Es folgten Jahre als freier Schauspieler und Regisseur. Von 1998 bis 2001 war Pit Anders als Schauspieler und Regisseur am Theater Annaberg engagiert. 2002 bis 2004 arbeitete er als Schauspieler an der Landesbühne Esslingen. Seit 2005 ist Pit Anders als freier Schauspieler, Regisseur und Sprecher tätig. Als Schauspieler wirkte er unter anderem im ARD-Fernsehfilm «Mogadischu» und im SAT-1-Zweiteiler «Die Grenze» mit.
Pit Anders gastiert regelmässig auf der Freilichtbühne Greifensteine, am Grenzlandtheater Aachen und bei Krimitotal Dresden. Zudem ist er Mitglied der freien Gruppe «Buehne08», von «Die Glorreichen3» und ist auch als Clown unter dem Namen Marcello Maccaroni zu sehen. Sein aktuelles Projekt heisst «Legenden sterben nie – Nein! Doch! Oh!», eine Hommage an Peter Falk, Margaret Rutherford und Louis de Funès.

www.dieglorreichen3.de

Henning Marxen

Will Parker

Im norddeutschen Lübeck aufgewachsen, lebt Henning Marxen seit mehr als 20 Jahren mit seiner Familie in Uri. Der begeistere Laienschauspieler machte 2004 und 2012 mit seiner eindrücklichen Darstellung des Gessler an den Tellspielen in Altdorf weit über die Kantonsgrenzen hinaus auf sich aufmerksam. In der Tell-Produktion 2004 wirkten neben Ehefrau Andrea auch die drei Kinder Robin, Tim und Bastian mit. Robin, der älteste Sohn, stand damals als Tellensohn Walter dem durchtriebenen, von seinem Vater verkörperten Landvogt gegenüber.
2010 spielte Henning Marxen am theater(uri) in «Der schwarze Hecht», dem allseits bekannten musikalischen Lustspiel von Paul Burkhard. Drei Jahre später folgte eine Rolle als Oberst Pickering in der Urner Fassung von «My Fair Lady», 2015 gab der hünenhafte Darsteller den Heinrich von Werdenberg anlässlich des Freilichtspektakels «Morgarten – Der Streit geht weiter». Im vergangenen Jahr wirkte der Wahl-Urner als Schauspieler an den Feierlichkeiten zur Eröffnung des neuen Gotthard-Eisenbahntunnels mit.
Henning Marxen unterrichtet an der Kantonalen Berufsfachschule Uri in Altdorf Allgemeinbildung.

David Matthäus Zurbuchen

Dick Stone

Nach dem Lehrerseminar in Kreuzlingen und der Schauspiel-Akademie in Zürich besuchte Zurbuchen die Scuola Teatro Dimitri. Er realisierte Tourneen in praktisch alle Länder Europas, die Türkei, Russland, Ukraine, den Nahen Osten, Japan, Kanada und viele Länder von Mittel- und Südamerika; er unterrichtet Meisterklassen an Universitäten und Theaterschulen, inszeniert Komödien, Musicals, Intermezzi und Opern in Bern, Zürich, Berlin usw. Zurbuchen arbeitet mit dem Opernensemble «I Confidenti» und dem Zentrum für historische Theaterpraxis in Berlin. In den letzten Jahren war er Gastdozent an der Universität der Künste in Berlin und der Filmuniversität Babelsberg. Über Jahrzehnte organisierte der charismatische Kulturschaffende Festivals, produzierte Theaterproduktionen, organisierte weltweite Tourneen und leitete ein Theater.

www.arteatro.ch

Matthias Friedrich

Tangua / Mr. Henry

Matthias Friedrich wurde 1960 in der Lutherstadt Wittenberg geboren und absolvierte nach dem Abitur 1987 die Hochschule für Schauspielkunst «Ernst Busch». Er lebt und arbeitet als freier Schauspieler in Berlin. Neben Regie und Dozententätigkeit gastierte Matthias Friedrich u.a. am Deutschen Theater, am Maxim Gorki Theater, am Volkstheater Rostock, am Staatstheater Cottbus, bei den Störtebeker Festspielen und den Bad Segeberger Karl-May-Spielen. Dort hat Matthias Friedrich bereits die Doppelrolle Tangua und Mr. Henry gespielt, die er auch in Engelberg verkörpern wird. Immer wieder macht Matthias Friedrich Ausflüge in die klassische Musik und arbeitet als Moderator am Konzerthaus Berlin im Bereich des experimentellen Musiktheaters.
Gemeinsam mit dem Berliner Sinfonieorchester entstanden Arbeiten zu Rimski-Korsakow und Carl Maria von Weber. Mit dem Bayerischen Rundfunkorchester spielte Matthias Friedrich die CD «Arche Noah» ein. Neben einem Soloprogramm zu Frank Wedekind «Verbeiss dich nicht ins Leben – spuck’s aus!» ist er auch in diversen Hörspielen wie «Rock Hudson» sowie «Schuldfrage» zu hören und stand für Serien wie «Robbie», «Cobra 11», «Unser Charly» und Filme wie «Held der Gladiatoren» vor der Kamera.

Fred Lobin

Rattler

2015 gab Fred Lobin bei den Festspielen in Burgfrieden in «Winnetou 1» den Bösewicht Santer. Die Freilichtinszenierung hat ihn so begeistert, dass er sich nun umso mehr auf die Freilichtproduktion in Engelberg freut. Doch die Vorfreude auf das Spiel unter freiem Himmel, umgeben von einer atemberaubenden Bergwelt, wird er spätestens in der Schauspielergarderobe vergessen müssen: Denn auf der Bühne will er mit Über-zeugung den Bösewicht geben – als Rattler der Santerbande.
Der in Hamburg wohnhafte Schauspieler wirkte mit in verschiedenen Serien («Notruf Hafenkante», «Der Landarzt», «Doppelter Einsatz»), Fernsehproduktionen («Die Sturmflut», «Stubbe – von Fall zu Fall», «Tatort – Kopfgeld») sowie Image- und Werbefilmen (Swisscom, Mc Donalds). Dazu ist er seit 2011 in verschiedenen Gruseldinner-Produktionen zu sehen und spielte im vergangenen Jahr am Volkstheater Geissler in Agatha Christies «Ein eiskalter Plan».

Romeo Riemer

Bancroft

Zwischen 1982 und 1986 absolvierte Romeo Riemer die Ausbildung zum Diplomschauspieler an der Hochschule für Film und Fernsehen «Konrad Wolf» in Potsdam/Babelsberg. Es folgten diverse Engagements an der Landesbühne Schwedt (u.a. in «Einer flog über das Kuckucksnest»), beim Tourneetheater Landgraf («Les Misérables»), an der Neuen Bühne Senftenberg, am Nordharzer Städtebundtheater («Charleys Tante»), am Theater Görlitz, am Theater Comédie Soleil Potsdam und beim Mecklenburgischen Landestheater (u.a. «Tim Thaler – das verkaufte Lachen», «Der Schimmelreiter»). Romeo Riemer wirkte in verschiedenen Film- und Fernsehproduktionen mit, wie «Polizeiruf 110», «Der letzte Zeuge» und «Praxis Bülowbogen».
2016 war der in Potsdam wohnhafte Schauspieler zum ersten Mal für das Theater Poetenpack tätig, in «Cyrano de Bergerac».

www.romeo-riemer.de

Thomas Strehler

Wheeler

Nach einer kaufmännischen Ausbildung und einem beruflichen Abstecher zum Schweizer Radio und Fernsehen zog es Thomas Strehler immer stärker zur Schauspielerei hin. 2010/2011 besuchte er die «Berliner Schule für Schauspiel». Bald folgten erste Engagements an verschiedenen Freilichtbühnen, u.a. war der Zürcher 2014 bei den Rheinspielen im Stück «Schwarzes Gold» in der Hauptrolle zu sehen. Thomas Strehler ist aktuell mit mehreren Produktionen in der ganzen Schweiz unterwegs: In grösseren Städten mit dem «Stadtkrimi», auf den Gewässern des Zürichsees, Vierwaldstättersees und des Rheins mit dem Krimi-Dinner «Mord an Bord» und auf verschiedenen Open-Stage-Bühnen des Landes mit «Wahre Geschichten», Erzählungen aus seinem Leben. Als Stadtkind mag es auf den ersten Blick ein grosser Schritt vom pulsierenden Zürich ins beschauliche Engelberg sein. Doch hier blüht Thomas Strehler auf wie seine Figur Wheeler in der Freilichtinszenierung von «Winnetou 1».

www.romeo-riemer.de

Othmar Baggenstos

Marcy

2015 wirkte Othmar Baggenstos als Laiendarsteller an den Freilichtspielen in Zermatt bei der Produktion «The Matterhorn Story» auf dem 2’600 Meter hohen Riffelberg unterhalb des Gornergrat mit. Im vergangenen Jahr gab der Gersauer bei den renommierten Tellspielen in Altdorf als Burgherr Werner von Attinghausen sein Debüt auf der Theaterbühne. Nun findet seine Schauspielleidenschaft mit einem weiteren Mythos, jenem des Winnetou, in der brachialen Rolle des Banditen Marcy eine Fortsetzung im grossen Ensemble der Karl May Freilichtspiele in Engelberg. Nach langjähriger Berufstätigkeit bei der Swissair im Verkauf und Marketing ist Othmar Baggenstos seit 14 Jahren als Senior Management Consultant einer internationalen Personal- und Managementberatung in Luzern tätig.

Isaura Moser

Singende Apachin

Die Zürcherin ist Sängerin, Schauspielerin und Künstlerin. 2014 schloss sie die SAMTS Musical & Theatre School in Adliswil ab und wirkte u.a. in verschiedenen Kurzfilmen und Theaterproduktionen mit (Turbinen Theater Langnau a. A., Freilichttheater Windisch, Theater Reaktiv).

www.isauramoser.ch

Bernd Müller

Geigenspieler

Seit vielen Jahren tritt Bernd Müller als Mister Miller der Teufels-Geiger mit eigenen Programmen im In- und Ausland auf. In den 70er-Jahren war er Teil der bekannten ostdeutschen Rockband «Fritzens Dampferband», in der auch Nina Hagen aktiv war. In den 90ern begleitete Müller als Musiker Tourneen von Tom Astor und Jonny Hill.

www.teufels-geiger.de

Antonia Langenstein

Emmy

Nils Frank

Billy

Lajos Drén

Stuntman

Unserem Team ist es wichtig, die eingangs bereits erwähnten Werte ins Stück einfliessen zu lassen, Menschen zum Nachdenken zu bewegen, sowie Kindern und Jugendlichen eine  Wertesensibilisierung und Figuren als Vorbild mitzugeben.